Hochschulen in Deutschland

Hochschullandschaft in Deutschland

Die Hochschullandschaft in Deutschland ist groß und vielfältig mit vielen verschiedenen Studiengängen. 2017 gab es ungefähr 19000 Studiengänge in Deutschland. Der größte Studienbereich ist das Lehramt mit 4000 Studienangeboten. Der zweitgrößte Bereich sind die Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. Neben zahlreichen Studiengängen gibt es auch verschiedene Hochschultypen.

Hochschultypen in Deutschland

Der wohl bekannteste Hochschultyp ist die Universität. Hier kann man Bachelor- und Masterabschlüsse erhalten. Außerdem haben Universitäten das Promotionsrecht. Das heißt, hier kann man einen Doktortitel erlangen. Zugangsvoraussetzung ist in der Regel das Abitur. Einige klassische Studiengänge wie Medizin, typische Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften und Jura gibt es nur an Universitäten. Das Angebot an Studienfächern und Leistungen um das Studentenleben herum ist hier oft sehr groß. Außerdem wird an Universitäten viel geforscht.  Durchschnittlich studieren 16500 Studierende an einer Universität. In beliebten Fächern sind deshalb zum Teil hunderte Studierende in einer Vorlesung.

Ein anderer Hochschultyp ist die Fachhochschule. Auch hier kann man Bachelor- und Masterabschlüsse erhalten, jedoch keinen Doktortitel. Zugangsvoraussetzung ist meistens das Abitur oder Fachabitur. Anders als an Universitäten studieren an einer Fachhochschule nur durchschnittlich 4500 Studierende. Durch die geringere Studierendenanzahl ist es möglich, kleine und überschaubare Kursgruppen anzubieten. Der Unterricht ist dadurch seminaristischer, aber auch familiärer. Außerdem ist es an Fachhochschulen verpflichtend, ein Praxissemester in einem Betrieb zu absolvieren. Dieses wird durch ein Seminar begleitet und fließt in die Studienleistung mit ein.

Kunsthochschulen bzw. Kunstakademien bilden einen weiteren Hochschultyp. Sie sind künstlerische bzw. künstlerisch-wissenschaftliche Hochschulen. Hier studieren angehende Künstler verschiedener Richtungen, Kunstpädagogen und Kunstwissenschaftler. Hier kann man Bachelor- und Masterabschlüsse erhalten, ebenso wie Grade und Titel wie Akademiebrief oder Meisterschüler. Zugangsvoraussetzungen sind das Abitur oder Fachabitur sowie der Nachweis einer besonderen künstlerischen Begabung, welche durch ein Aufnahmeverfahren festgestellt wird.

Eine Sonderform der Kunsthochschulen sind die Musikhochschulen. Sie sind ein hochschulisches Lehrinstitut, das der musikalischen Berufsausbildung dient. Die erreichbaren Abschlüsse und Zugangsvoraussetzungen stimmen mit denen der Kunsthochschule überein.

Die theologische Hochschule ist ein weiterer Hochschultyp. Sie sind kleinere Hochschulen, die sich auf theologische Studienfächer spezialisiert haben. Oft bilden sie Geistliche aus. Wenn das der Fall ist, ist die passende Konfession eine Zugangsvoraussetzung, ebenso wie das Abitur oder Fachabitur. Träger ist in der Regel eine Kirche, vereinzelt sind sie auch in privater Hand. Hier kann man Bachelor- und Masterabschlüsse erreichen.

Ein weiterer Hochschultyp ist die Verwaltungsfachhochschule oder auch Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung (FHöV). Diese sind in Deutschland interne Fachhochschulen des Bundes und auch eines großen Teils der Länder. Sie sind für die Ausbildung der Anwärter für den gehobenen Dienst in der öffentlichen Verwaltung da. Zugangsvoraussetzungen sind das Abitur oder Fachabitur. Die Studiengänge sind nur für die Angehörigen von Behörden bzw. staatlichen Stellen, weshalb die Einstellung in ein Beamtenverhältnis auf Widerruf durch eine Ausbildungsbehörde einer Anstalt des öffentlichen Rechts, einer dienstherrenfähigen Körperschaft oder einer Stiftung eine weitere Voraussetzung ist. Diese Hochschulen sind also ein Baustein in der Laufbahnausbildung von Beamten für den gehobenen Dienst in der öffentlichen Verwaltung.

Der letzte Hochschultyp ist die pädagogische Hochschule. In Deutschland sind sie Zentren der Bildungswissenschaften, die sich selbst verwalten. Sie haben uneingeschränktes Promotions- und Habilitationsrecht. Das heißt hier kann man neben Bachelor- und Masterabschlüssen auch einen Doktortitel erreichen. Wissenschaftlicher Schwerpunkt ist die Lehr- und Lernforschung. Ursprünglich gab es pädagogische Hochschulen in fast jedem Bundesland. Sie wurden aber bis 1980 fast alle in Universitäten umgewandelt.

Im Wintersemester 2017/2018 gab es nach Angaben des statistischen Bundesamts insgesamt 428 Hochschulen in Deutschland. 106 davon waren Universitäten, 217 Fachhochschulen, 30 Verwaltungsfachhochschulen, 53 Kunsthochschulen, 16 theologische Hochschulen und 6 pädagogische Hochschulen.

Hochschulen in Deutschland

Im Folgenden finden Sie Listen aller Hochschulen in Deutschland nach Bundesländern aufgeteilt:

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